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Siehe auch
Was die Welt zusammenhält
Beziehung als Prinzip in Natur, Religion und Gesellschaft
Fr.
08.05.26
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch und Podium anlässlich der Renovabis Pfingstaktion im Haus Sankt Ulrich, Augsburg
Was die Welt zusammenhält
Die Quantenphysik ermöglicht in kleinste Ebenen materieller Existenz vorzudringen. Ihre Erkenntnisse haben das naturwissenschaftliche Verständnis der Welt verändert: Im Kleinsten ist nichts fest, alles steht in Wechselwirkung. Daraus ergibt sich ein faszinierender Gedanke – dass Relationalität nicht nur ein physikalisches Phänomen, sondern ein Grundmuster der Wirklichkeit ist.
Hier besteht eine erstaunliche Entsprechung zum christlichen Glauben. Glaube versteht den Menschen als ein Wesen in Beziehung – zu sich selbst, zu anderen zur Welt und zu Gott. Eine Sichtweise, die gegenwärtig auch in Frage gestellt oder bewusst manipulierend eingesetzt wird: Dies einfach hinzunehmen könne dazu führen „die Talente zu begraben, die wie empfangen haben, um als Personen in Beziehung zu Gott und den anderen zu wachsen. Es bedeutet, unser Antlitz zu verbergen und unsere Stimme zum Schweigen zu bringen.“ (Papst Leo XIV. über die digitale Revolution)
Was bedeutet das für unser gesellschaftliches Miteinander? Welche Rolle spielt Beziehung in sozialen, kirchlichen und politischen Kontexten? Und wie kann ein beziehungsorientiertes Denken helfen, Spaltungen zu überwinden und Zusammenhalt zu stärken?
Prof. Dr. Harald Lesch orientiert in seinem Vortrag zur Beziehung als Prinzip der materiellen Welt. Im anschließenden Gespräch mit Dr. László Kardinal Német und Dr. Eva Maria Welskop-Deffaa werden Perspektiven aus Naturwissenschaft, Theologie, Kirche und Gesellschaft zusammengeführt. Das Podiumsgespräch moderiert Daniel Wirsching von der Augsburger Allgemeinen Zeitung.
Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Eröffnung der Pfingstaktion 2026 des Osteuropahilfswerks Renovabis unter dem Leitwort: „zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt“ im Bistum Augsburg.
voraussichtliches Programm vorbehaltlich weiterer Änderungen
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.35 Uhr
Relationalität
Von der Quantenwelt zum Mensch-Sein
Prof. Dr. Harald Lesch
19.05 Uhr
Impuls zur Beziehung als Prinzip des christlichen Glaubens
Dr. László Kardinal Német SVD, Erzbischof von Belgrad
19.15 Uhr
Impuls zur Beziehung als Prinzip gelingender Gesellschaft
Dr. Eva Maria Welskop-Deffaa, Caritaspräsidentin
19.25 Uhr
Podiumsgespräch
Dr. László Kardinal Német, Dr. Eva Maria Welskop-Deffaa, Prof. Dr. Harald Lesch
20.05 Uhr
Rückfragen und Diskussion
20.20 Uhr
abschließender Impuls
Pfr. Prof. Dr. Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer Renovabis
20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Was die Welt zusammenhält
Die Quantenphysik ermöglicht in kleinste Ebenen materieller Existenz vorzudringen. Ihre Erkenntnisse haben das naturwissenschaftliche Verständnis der Welt verändert: Im Kleinsten ist nichts fest, alles steht in Wechselwirkung. Daraus ergibt sich ein faszinierender Gedanke – dass Relationalität nicht nur ein physikalisches Phänomen, sondern ein Grundmuster der Wirklichkeit ist.
Hier besteht eine erstaunliche Entsprechung zum christlichen Glauben. Glaube versteht den Menschen als ein Wesen in Beziehung – zu sich selbst, zu anderen zur Welt und zu Gott. Eine Sichtweise, die gegenwärtig auch in Frage gestellt oder bewusst manipulierend eingesetzt wird: Dies einfach hinzunehmen könne dazu führen „die Talente zu begraben, die wie empfangen haben, um als Personen in Beziehung zu Gott und den anderen zu wachsen. Es bedeutet, unser Antlitz zu verbergen und unsere Stimme zum Schweigen zu bringen.“ (Papst Leo XIV. über die digitale Revolution)
Was bedeutet das für unser gesellschaftliches Miteinander? Welche Rolle spielt Beziehung in sozialen, kirchlichen und politischen Kontexten? Und wie kann ein beziehungsorientiertes Denken helfen, Spaltungen zu überwinden und Zusammenhalt zu stärken?
Prof. Dr. Harald Lesch orientiert in seinem Vortrag zur Beziehung als Prinzip der materiellen Welt. Im anschließenden Gespräch mit Dr. László Kardinal Német und Dr. Eva Maria Welskop-Deffaa werden Perspektiven aus Naturwissenschaft, Theologie, Kirche und Gesellschaft zusammengeführt. Das Podiumsgespräch moderiert Daniel Wirsching von der Augsburger Allgemeinen Zeitung.
Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Eröffnung der Pfingstaktion 2026 des Osteuropahilfswerks Renovabis unter dem Leitwort: „zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt“ im Bistum Augsburg.
voraussichtliches Programm vorbehaltlich weiterer Änderungen
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.35 Uhr
Relationalität
Von der Quantenwelt zum Mensch-Sein
Prof. Dr. Harald Lesch
19.05 Uhr
Impuls zur Beziehung als Prinzip des christlichen Glaubens
Dr. László Kardinal Német SVD, Erzbischof von Belgrad
19.15 Uhr
Impuls zur Beziehung als Prinzip gelingender Gesellschaft
Dr. Eva Maria Welskop-Deffaa, Caritaspräsidentin
19.25 Uhr
Podiumsgespräch
Dr. László Kardinal Német, Dr. Eva Maria Welskop-Deffaa, Prof. Dr. Harald Lesch
20.05 Uhr
Rückfragen und Diskussion
20.20 Uhr
abschließender Impuls
Pfr. Prof. Dr. Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer Renovabis
20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die wunderbare göttliche Natur
Inspiration für die Architektur Antoni Gaudis (1852-1926)
Mi.
20.05.26
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
reichbebilderter Vortrag anlässlich des Gaudí-Jubiläums im Haus Sankt Ulrich, Augsburg
Eine Brücke vom Menschen zur göttlichen Natur
Auch ein Laie erkennt sehr schnell die Einzigartigkeit der organischen Architektur Antoni Gaudís, die anlässlich seines 100. Todestags weltweit große Beachtung findet. Gaudís Neue Mediterrane Gotik in seinem Hauptwerk, der Sagrada Familia in Barcelona, zu einem respekteinflößend grandiosem Ausdruck. In diesem Jahr, nach 144 Jahre langer Bauzeit, gilt die Kathedrale als vollendet. Damit bricht der Sakralbau einen Weltrekord, denn seit 1890 hatte das Ulmer Münster den höchsten Kirchturm der Welt. Als letztes Element wird der Christusturm mit einem begehbaren Kreuz gekrönt, konstruiert durch einen Dillinger Firma.
Den gläubigen Katholiken Gaudí drängte es, seinem Staunen über das Wunder der Schöpfung Gestalt zu geben. In Entsprechung der neu aufgekommenen kirchlichen Soziallehre und der Liturgischen Bewegung – insbesondere zur Rolle der „Laien“ – fand er zu einer Synthese dieser Vorstellungen in seiner holistisch-organischen Sakralarchitektur. Die Soziallehre lebte der engagierte Katholik konsequent; 2025 wurde Gaudí der „heroische Tugendgrad“ zuerkannt; ein entscheidender Schritt hin zur Seligsprechung.
Der Referent Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow ist Gründungsmitglied der Gaudí Forschungsgruppe Delft (1976) und befasste sich bereits in seiner Dissertation mit Gaudís Hängemodell für den Entwurf sakraler Gewölbearchitektur. Tomlow hat 1999 die Fertigstellung der Wallfahrtskirche von Montferri nach dem Entwurf des Gaudíschülers J. M. Jujol Gilbert mitverantwortet.
Er erläutert am Abend Leben und Zeitumstände Gaudís und führt zu einer holistischen Auffassung von dessen Architektur, in Einklang mit den Naturgesetzen, die ohne die Perspektive des engagierten Glaubenden, der Antoni Gaudí war, sich nicht erschließt.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Die wunderbare göttliche Natur
Würdigung von Leben und Werk von Antoni Gaudí zum 100. Todestag und zur bevorstehenden Vollendung der Basilica minor Sagrada Familia
Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow,
ca. 20.20 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Eine Brücke vom Menschen zur göttlichen Natur
Auch ein Laie erkennt sehr schnell die Einzigartigkeit der organischen Architektur Antoni Gaudís, die anlässlich seines 100. Todestags weltweit große Beachtung findet. Gaudís Neue Mediterrane Gotik in seinem Hauptwerk, der Sagrada Familia in Barcelona, zu einem respekteinflößend grandiosem Ausdruck. In diesem Jahr, nach 144 Jahre langer Bauzeit, gilt die Kathedrale als vollendet. Damit bricht der Sakralbau einen Weltrekord, denn seit 1890 hatte das Ulmer Münster den höchsten Kirchturm der Welt. Als letztes Element wird der Christusturm mit einem begehbaren Kreuz gekrönt, konstruiert durch einen Dillinger Firma.
Den gläubigen Katholiken Gaudí drängte es, seinem Staunen über das Wunder der Schöpfung Gestalt zu geben. In Entsprechung der neu aufgekommenen kirchlichen Soziallehre und der Liturgischen Bewegung – insbesondere zur Rolle der „Laien“ – fand er zu einer Synthese dieser Vorstellungen in seiner holistisch-organischen Sakralarchitektur. Die Soziallehre lebte der engagierte Katholik konsequent; 2025 wurde Gaudí der „heroische Tugendgrad“ zuerkannt; ein entscheidender Schritt hin zur Seligsprechung.
Der Referent Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow ist Gründungsmitglied der Gaudí Forschungsgruppe Delft (1976) und befasste sich bereits in seiner Dissertation mit Gaudís Hängemodell für den Entwurf sakraler Gewölbearchitektur. Tomlow hat 1999 die Fertigstellung der Wallfahrtskirche von Montferri nach dem Entwurf des Gaudíschülers J. M. Jujol Gilbert mitverantwortet.
Er erläutert am Abend Leben und Zeitumstände Gaudís und führt zu einer holistischen Auffassung von dessen Architektur, in Einklang mit den Naturgesetzen, die ohne die Perspektive des engagierten Glaubenden, der Antoni Gaudí war, sich nicht erschließt.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Die wunderbare göttliche Natur
Würdigung von Leben und Werk von Antoni Gaudí zum 100. Todestag und zur bevorstehenden Vollendung der Basilica minor Sagrada Familia
Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow,
ca. 20.20 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die Messfeier - Ein Opfer?
Die Bedeutung eines komplexen Begriffs in der Eucharistietheologie
Do.
11.06.26
18:30
Kolpingsaal
Akademisches Forum
Vortrag im Nachgang zu Fronleichnam im Kolpingsaal, Augsburg
Jesu Christi radikale Hingabe zum Heil aller
In der römisch-katholischen Theologie ist der Begriff „Opfer“ in der Messfeier zentral und vielschichtig – und er darf nicht missverstanden werden als bloße Wiederholung oder als etwas Zusätzliches zum Kreuzesopfer Christi.
In der Eucharistiefeier betet der Priester:
„Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
Das "euer" ist dabei wörtlich zu nehmen: Jeder Gläubige begegnet in Dankbarkeit, mit allem was ihn ausmacht, dem sakramental gegenwärtigen Christus, was aber gleichzeitig auch in Gemeinschaft mit der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche geschieht.
Der liturgiewissenschaftliche Vortrag erschließt den Opferbegriff in der Liturgie und insbesondere in der Eucharistiefeier aus verschiedenen Perspektiven und verdeutlicht dabei, was bereits René Girard eindrücklich postulierte: Im Christentum ist durch das Kreuzesopfer Jesu Christi die Sündenbocklogik und der Opfermechanismus ein für allemal durchbrochen.
Programm
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Das Opfer in der Eucharistiefeier. Annäherung an einen komplexen Begriff in der Eucharistietheologie
Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner
20.15 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Jesu Christi radikale Hingabe zum Heil aller
In der römisch-katholischen Theologie ist der Begriff „Opfer“ in der Messfeier zentral und vielschichtig – und er darf nicht missverstanden werden als bloße Wiederholung oder als etwas Zusätzliches zum Kreuzesopfer Christi.
In der Eucharistiefeier betet der Priester:
„Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
Das "euer" ist dabei wörtlich zu nehmen: Jeder Gläubige begegnet in Dankbarkeit, mit allem was ihn ausmacht, dem sakramental gegenwärtigen Christus, was aber gleichzeitig auch in Gemeinschaft mit der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche geschieht.
Der liturgiewissenschaftliche Vortrag erschließt den Opferbegriff in der Liturgie und insbesondere in der Eucharistiefeier aus verschiedenen Perspektiven und verdeutlicht dabei, was bereits René Girard eindrücklich postulierte: Im Christentum ist durch das Kreuzesopfer Jesu Christi die Sündenbocklogik und der Opfermechanismus ein für allemal durchbrochen.
Programm
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Das Opfer in der Eucharistiefeier. Annäherung an einen komplexen Begriff in der Eucharistietheologie
Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner
20.15 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Gartenkunst als Spiegel des Lebens
Domherr zu Augsburg und exzentrischer Prinz: Christoph Madrutz (1512-1578) und Vicino Orsini (1523-1585)
Do.
16.07.26
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Gartenkunst als Spiegel der Seele
Vertreter des Tiroler Adelsgeschlecht der Madruzzo - oder in deutscher Form Madrutz – waren über den Dienst für Kaiser und Papst auch mit der Stadt Augsburg verbunden: Ein Madrutz war Heerführer König Maximilians I., dem „Bürgermeister von Augsburg“, ein anderer Vertreter des Hauses Prediger beim Totengedenken Kaiser Karls V. im Hohen Dom zu Augsburg (1559). Christoph Madrutz schließlich war nicht nur Domherr zu Augsburg, sondern als Fürstbischof von Trient Gastgeber des Konzils von Trient (1545-1563). Auf der Höhe seiner Laufbahn als Kardinal und Fürstbischof zieht sich Christoph 1567 weitgehend ins Privatleben in die Nähe von Rom nach Soriano zurück. Dort fröhnt er auch seiner Leidenschaft für den Gartenbau nach humanistischem Ideal. In diesen Jahren entwickelt sich auch über die Gartenkunst eine enge Freundschaft zum exzentrischen Fürsten Vicino Orsini, der in Bomarzo eine bis heute skurril-bizarr anmutende Parkanlage gestaltet.
Ausdruck dieser ungewöhnlichen Freundschaft ist eine Widmung im Park:
Animus quiescendo fit prudentior ergo – Cristoforo Madruzzo principi Tridentino dedicato /
Durch Ruhigwerden wird mein Geist weiser, deshalb dem Christoph Madruzz, dem Fürsten von Trient, gewidmet.
Der Vortrag spürt der Freundschaft der ungleichen Männer nach und beleuchtet die Gartenkunst in der Spätrenaissance, die immer auch Ausdruck des humanistischen Lebensideals war.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.35 Uhr
Die Gärten zweier Freunde als Spiegel ihres Lebensgefühls
Der humanistische Park von Soriano und der Sacro Bosco in Bomarzo
Dr. Christina von Berlin
20.15 Uhr
Rückfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Vertreter des Tiroler Adelsgeschlecht der Madruzzo - oder in deutscher Form Madrutz – waren über den Dienst für Kaiser und Papst auch mit der Stadt Augsburg verbunden: Ein Madrutz war Heerführer König Maximilians I., dem „Bürgermeister von Augsburg“, ein anderer Vertreter des Hauses Prediger beim Totengedenken Kaiser Karls V. im Hohen Dom zu Augsburg (1559). Christoph Madrutz schließlich war nicht nur Domherr zu Augsburg, sondern als Fürstbischof von Trient Gastgeber des Konzils von Trient (1545-1563). Auf der Höhe seiner Laufbahn als Kardinal und Fürstbischof zieht sich Christoph 1567 weitgehend ins Privatleben in die Nähe von Rom nach Soriano zurück. Dort fröhnt er auch seiner Leidenschaft für den Gartenbau nach humanistischem Ideal. In diesen Jahren entwickelt sich auch über die Gartenkunst eine enge Freundschaft zum exzentrischen Fürsten Vicino Orsini, der in Bomarzo eine bis heute skurril-bizarr anmutende Parkanlage gestaltet.
Ausdruck dieser ungewöhnlichen Freundschaft ist eine Widmung im Park:
Animus quiescendo fit prudentior ergo – Cristoforo Madruzzo principi Tridentino dedicato /
Durch Ruhigwerden wird mein Geist weiser, deshalb dem Christoph Madruzz, dem Fürsten von Trient, gewidmet.
Der Vortrag spürt der Freundschaft der ungleichen Männer nach und beleuchtet die Gartenkunst in der Spätrenaissance, die immer auch Ausdruck des humanistischen Lebensideals war.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.35 Uhr
Die Gärten zweier Freunde als Spiegel ihres Lebensgefühls
Der humanistische Park von Soriano und der Sacro Bosco in Bomarzo
Dr. Christina von Berlin
20.15 Uhr
Rückfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung